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SONSTGebühren

Benutzungsgebühren

 

Art. 8 des Bayerischen Kommunalen Abgabengesetzes (KAG) ermächtigt die Gemeinden und in unserem Fall auch den Zweckverband, für die Benutzung der öffentlichen Kanalisation Benutzungsgebühren zu erheben. Die grundsätzlichen Regelungen dazu sind in den §§ 10 bis 12 der Beitrags- und Gebührensatzung des Zweckverbandes enthalten.

Mit den Abwassergebühren werden die laufenden Kosten für die Unterhaltung und den Betrieb sowohl der Kanalisation als auch anteilig der Zentralkläranlage Ingolstadt bestritten.

Im Gegensatz zum Beitrag werden die Abwassergebühren nicht für einen „möglichen“ Vorteil erhoben, sondern für eine tatsächliche Nutzung. Dabei gilt der sogenannte „Frischwassermaßstab“, d.h., die Abwassergebühr richtet sich grundsätzlich nach der auf dem jeweiligen Grundstück aus der öffentlichen Wasserversorgung  bezogenen Frischwassermenge. Diese Frischwassermenge wird über geeichte und verplombte Wasserzähler ermittelt.

Abgezogen werden können die nachweislich auf dem Grundstück verbrauchten oder zurückgehaltenen Wassermengen, soweit es sich nicht um hauswirtschaftlich genutztes Wasser oder um zur Speisung von Heizungsanlagen verbrauchtes Wasser handelt. Der Nachweis der verbrauchten und der zurückgehaltenen Wassermengen obliegt dem Gebührenpflichtigen. Er ist grundsätzlich durch fest installierte, geeichte und verplombte Wasserzähler zu führen. Dies gilt auch bei Gartenwasserzählern, wobei Sie prüfen sollten, ob sich ein solcher Zweitzähler auch rentiert. Bei landwirtschaftlichen Betrieben mit Großviehhaltung gilt für jedes Stück Großvieh eine Wassermenge von 15 cbm/Jahr als nachgewiesen. Maßgebend ist die im Vorjahr durchschnittlich gehaltene Viehzahl. Dabei ist bei landwirtschaftlichen Betrieben der Abzug auch insoweit begrenzt, als der Wasserverbrauch 35 cbm pro Jahr und Einwohner unterschreiten würde.

Wird das gesamte Niederschlagswasser in zulässiger Weise auf dem Grundstück entsorgt, ermäßigt sich die Einleitungsgebühr um 20 %. Besitzt z. B. eine Zisterne oder eine Versickerungsanlage einen Notüberlauf zur öffentlichen Kanalisation ist eine Gebührenermäßigung nicht möglich. In diesen Fällen ist darauf zu achten, dass Ihre Anlage insoweit rückstaugeschützt ist. Die Rückstauebene, bis zu der sich das Abwasser im öffentlichen Kanal aufstauen kann, liegt auf Höhe der Straßenoberkannte im Anschlussbereich.

 

Die Abwassergebühr beträgt derzeit 1,72 € pro Kubikmeter Abwasser.

 

Eine Grundgebühr wird vom Zweckverband nicht erhoben.

 

Die Abwassergebühren werden von den Verbandsgemeinden für den Zweckverband eingehoben. Bei allen Fragen zur Festsetzung der Vorauszahlungen, der endgültigen Abrechnung, Wasserverlusten usw. ist die jeweilige Verbandsgemeinde erster Ansprechpartner.

Anträge auf Ermäßigung der Abwassergebühren wegen Versickerung werden über ein entsprechendes Antragsformular an den Zweckverband gestellt. Dieser prüft, ob die Voraussetzungen für eine Ermäßigung vorliegen und setzt sich dann mit der jeweiligen Verbandsgemeinde in Verbindung, so dass für Sie nichts weiter veranlasst ist.

Anschrift

Zweckverband Abwasserbeseitigungsgruppe Ingolstadt-Nord
Untere Markstraße 5
85080 Gaimersheim
Telefon: 08458 6013 o. 6014
Fax: 08458 6879
E-Mail: abg@abg-ingolstadt-nord.de

Öffnungszeiten

Mo - Mi 8 - 12 Uhr, 13 - 16 Uhr
Do 8 - 12 Uhr, 13 - 17 Uhr
Fr 8 - 12 Uhr

Für Sie zuständig

AnsprechpartnerTelefonTelefaxZimmer Nr.e-mail
Klaus Beller
Sachbearbeiter
0 84 58 / 6013 oder 60 14 0 84 58 / 68 79E-Mail-Adresse des Ansprechpartners

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